Dienstadt
368 Einwohner, westlich von Tauberbischofsheim, im idyllischen Rinderbachtal gelegen
Stand 01.01.2026
Dienstadt liegt 4 km westlich der Kernstadt im romantischen Rinderbachtal. 1972 wurde im Zug der Gemeindereform Dienstadt nach Tauberbischofsheim eingemeindet. Das Dorf wurde urkundlich erstmals erwähnt im Jahre 1314 und hieß Distad. Bereits im 14./15.Jahrhundert ging der Ort durch Kauf vollständig in den Besitz des Hospitals von Bischofsheim über. Bis 1803 war es bei Mainz, dann bis 1806 bei Leiningen, anschließend kam es zu Baden.
Die Kirche wurde im 16. Jahrhundert erbaut und ist dem hl. Jakobus geweiht. Bei der Kirche steht ebenfalls der Jakobusbrunnen.
Seit einigen Jahren führt der ausgeschilderte Jakobswanderweg durch Dienstadt nach Königheim. Unterhalb des Friedhofs lädt eine kleine sehenswerte Kapelle zu einem kurzen Gebet ein. Das 1886 erbaute Schulgebäude steht unter Denkmalschutz und wurde durch einen Anbau 1988/89 zum Dorfgemeinschaftshaus erweitert.
Für das kulturelle Leben im Ort sorgen die bestehenden sechs Vereine. Regelmäßige Veranstaltungen und Feste sind das bekannte Jakobifest (letztes Juliwochenende) sowie das Naturcafe des Heimat- und Naturfreundevereins am Dienstädter See.
Der Ortschaftsrat von Dienstadt
Horst Meltzer
stellvertretender Ortsvorsteher
Tim Engmann



