Ein Feuerwerk der Herzlichkeit – Kira Bader als neue Rektorin der Grundschule Impfingen eingeführt

Kira Bader mit Bürgermeisterin Anette Schmidt

Mit einem fröhlichen „Wir wollen uns begrüßen“ eröffneten alle Schülerinnen und Schüler der Grundschule Impfingen die Amtseinführung von Kira Bader – und legten damit den Grundstein für eine Feier, die Bürgermeisterin Anette Schmidt später als „ein Feuerwerk der Herzlichkeit“ bezeichnete. Die Sporthalle war bis auf den letzten Platz gefüllt, als die Stadt Tauberbischofsheim gemeinsam mit dem Schulamt und vielen Gästen die neue Schulleiterin offiziell in ihrem Amt einsetzte.

"Es ist ein sehr schöner Moment für unsere Schule und die gesamte Dorfgemeinschaft“, sagte Bürgermeisterin Schmidt in ihrer Begrüßung. „Wir freuen uns, dass wir mit Frau Bader eine engagierte, kreative und herzliche Schulleiterin gewonnen haben, die ihre neue Aufgabe mit viel Energie und einem besonderen Gespür für die Kinder angeht.“
 
Im Anschluss nahm Bettina Hey, Leitende Schulamtsdirektorin, die Amtseinführung vor. Sie verglich die Aufgaben einer Schulleiterin mit denen einer Gärtnerin: Jede Pflanze brauche passende Pflege, um zu wachsen – genauso sei es Aufgabe einer Schule, Kindern die richtigen Bedingungen zum Lernen und Aufblühen zu geben.
 
Nach der offiziellen Einsetzung folgte die Ansprache der Bürgermeisterin, die Kira Bader herzlich gratulierte und ihre vielfältigen Stärken sowie ihren offenen, zugewandten Führungsstil hervorhob. Dabei verwies sie auch auf die erfreuliche Entwicklung der Schule: Mit aktuell 63 Schülerinnen und Schülern – Tendenz steigend – sei die Grundschule Impfingen ein lebendiger und wachsender Teil der Stadt.
 
Für eine warme, lebendige Atmosphäre sorgten die Schülerinnen und Schüler, die den Festakt mit mehreren liebevoll vorbereiteten musikalischen und sprachlichen Beiträgen begleiteten – von fröhlichem Gesang bis hin zur Interpretation des ABCs in englischer Sprache. Sie zeigten eindrucksvoll, wie vielfältig und engagiert das Schulleben in Impfingen ist.
 
Danach überbrachte Christian Wamser, geschäftsführender Schulleiter, seine Glückwünsche. Auch er blieb im Bild des Gartens und beschrieb Kira Bader als jemanden, der das Land- und Dorfleben schätzt – und ergänzte mit einem Schmunzeln: „Manchmal braucht es Gummistiefel, und die hat sie.“
 
Es folgten die Grußworte von Elternbeiratsvorsitzender Sina May sowie von Katja Mattmüller, Vorsitzende des Fördervereins für gemeinnützige Vereine und Projekte. Mattmüller hob besonders die Beteiligung von Kira Bader am Theaterstück „Hotzenplotz 2“ hervor, dessen Erlös der Schule zugutekommt.
 
In ihrer eigenen Ansprache nahm Kira Bader Bezug auf den Spitznamen „Bestimmerin“, den die Kinder ihr bereits im Sommer gegeben hatten. Gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern untersuchte sie spielerisch den Wortstamm – und machte klar: Sie möchte eine Mitbestimmerin sein, die Schule gemeinsam gestaltet.

Den Abschluss bildete das Lehrerkollegium mit einer humorvollen Präsentation der Ergebnisse einer kleinen Umfrage unter den Kindern: Die Schätzungen zum Alter der neuen Rektorin schwankten zwischen 25 und 88 Jahren – Einigkeit herrschte jedoch darin, dass „sie extrem nett ist und eigentlich viel mehr verdienen müsste“.
 
Mit langanhaltendem Applaus endete eine warmherzige Feier, die deutlich machte, wie sehr sich die Schulgemeinschaft auf die gemeinsame Zukunft mit ihrer neuen Rektorin freut.