Abschluss der Sanierungsarbeiten in der KiTa St. Lioba
Neuer Bewegungsraum eröffnet
Nach drei Jahren Bauzeit sind die Brandschutz- und Sanierungsmaßnahmen in der Kindertagesstätte St. Lioba abgeschlossen. Am 31. Juli 2025 wurde das Ergebnis im Rahmen einer kleinen Feier offiziell vorgestellt.
Besonderer Mittelpunkt ist der neue Bewegungsraum im Untergeschoss. Der Raum konnte viele Jahre aufgrund brandschutztechnischer Mängel nicht genutzt werden und ist nun zu einem vielseitigen Ort für Spiel, Bewegung und Motorikförderung umgestaltet worden. Schon bei der Eröffnung nahmen die Kinder ihn begeistert in Besitz: Sie tobten, rutschten an der neuen Sprossenwand, versuchten sich im Hula-Hoop oder fuhren Bobbycar. „Es ist großartig zu sehen, wie der Bewegungsraum jetzt voller Leben ist und die Kinder hier spielerisch Energie, Motorik und Kreativität entfalten können“, betonte Bürgermeisterin Anette Schmidt. Der Raum bietet damit auch bei schlechtem Wetter wertvolle Bewegungs- und Entfaltungsmöglichkeiten.
Von 2022 bis 2025 wurden umfangreiche Arbeiten im Innen- und Außenbereich umgesetzt: Brandschutzmaßnahmen, Akustikdecken, neue Beleuchtung, Elektroarbeiten, Sanitärräume mit Verbrühungsschutz, Verputzarbeiten sowie Verbesserungen in der Außenanlage. Das Gebäude wurde mit einem Schutz gegen Siebenschläfer ausgestattet.
Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 550.000 Euro. Davon übernahm die Stadt 57,6 Prozent, der Träger – die Katholische Kirchengemeinde St. Bonifatius – 24,7 Prozent sowie das Regierungspräsidium 17,7 Prozent.
Bürgermeisterin Anette Schmidt, Dekan Thomas Holler als Vertreter des Trägers, Architekt Klaus Schreiner und Stellvertretende Kita-Leiterin Franziska Lang erläuterten die Sanierungsmaßnahmen. Dekan Holler lobte dabei ausdrücklich die gute Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten.
Mit dem Abschluss der Arbeiten ist die KiTa St. Lioba nun für die kommenden Jahre bestens ausgestattet und bietet den insgesamt 105 Kindern optimale Bedingungen zum Spielen, Lernen und Entfalten.
