Wärmeversorgung Laurentiusberg gesichert

Die Wärmeversorgung auf dem Laurentiusberg wurde vertraglich von der Stadt Tauberbischofsheim mit der Stadtwerk Tauberfranken GmbH, Bad Mergentheim geregelt. Der Gemeinderat stimmte dem Zusammenarbeits- und Gestattungsvertrag zu, der vorsieht, dass die Stadt notwendige Teil der Heizzentrale und das Fernwärmenetz veräußert. Im Gegenzug trägt das Stadtwerk die Kosten für die Demontage-, Rückbau- und die Entsorgung der nicht mehr benötigten Anlagenteile und Betriebsvorrichtungen.

Die Wärmeversorgung auf dem Laurentiusberg ist sicher gestellt

Nach sorgfältiger Prüfung und Planung wurde eine Vereinbarung für die Wärmeversorgung auf dem Laurentiusberg zwischen der Stadt Tauberbischofsheim und dem Stadtwerk abgeschlossen. Der Vertrag wurde im Vorfeld mit dem Kommunal- und Rechnungsprüfungsamt des Main-Tauber-Kreises abgestimmt. Die Regelungen gelten für die Dauer von 20 Jahren und verlängern sich um jeweils 5 Jahre, wenn keine fristgerechte Vertragskündigung erfolgt.

Zur Sicherstellung der Fernwärmeversorgung werden notwendige Teile verkauft

Notwendige Teile der Heizzentrale mit einer Grundstücksfläche von ca. 2.200 m² - 2.400 m² werden von der Stadt verkauft. Ebenfalls mitveräußert wird das über 50 Jahre alte und sanierungsbedürftige Wärmenetz.

Der Heizöl-Erdlagertank mit einem Fassungsvermögen von 100.000 Litern wurde bereits demontiert.

Rückbau zugunsten einer Hackschnitzelheizung

Für den Einbau und Betrieb der geplanten Hackschnitzelanlagen sind umfangreiche Demontage- und Rückbauarbeiten diverser technischer Anlagen und Betriebsvorrichtungen notwendig. Zu demontieren und zu entsorgen sind beispielsweise ein Heizöl-Erdlagertank mit einem Fassungsvermögen von 100.000 Litern, zwei defekte und nicht betriebsbereite Blockheizkraftwerke, Öl- und Gaskessel, Warmwasserspeicher und nicht mehr benötigte Rohrleitungen.

Die Inbetriebnahme soll bereits im Oktober 2020 zu Beginn der Heizperiode erfolgen

In Anbetracht des engen Zeitplans zur Übernahme der Wärmeversorgung zum 1. Oktober wurden bereits Aufträge zur Demontage und Außerbetriebnahme des Heizöltanks angestoßen. Mit den Arbeiten wurde begonnen, in Teilen sind diese zwischenzeitlich abgeschlossen.

Nachhaltigkeit durch regenerative Energieerzeugung

Bürgermeisterin Schmidt ist überzeugt, dass die in nur wenigen Monaten gefundene Lösung zukunftsfähig ist - auch unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit: „Der in der ursprünglichen Ausschreibung geforderte Primärenergiefaktor kann eingehalten werden.Die Fernwärmeversorgung auf dem Laurentiusberg ist auf Basis einer regenerativen Energieerzeugung langfristig sichergestellt“.

Notwendige Teile der Heizzentrale mit einer Fläche von fast 2.400 m² wurden zur Sicherstellung der Wärmeversorgung veräußert .

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