Kooperation mit Jugendhilfe Creglingen geschlossen

Die Stadt Tauberbischofsheim hat am 11. März gemeinsam mit der Jugendhilfe Creglingen e. V. eine neue Kooperation zur Schulsozialarbeit geschlossen. Im Rathaus trafen sich Bürgermeisterin Anette Schmidt und Hauptamtsleiter Michael Karle gemeinsam mit Geschäftsführer Werner Fritz, Michael Ebert und Christine Döring, um die Kooperationsvereinbarung zu unterschreiben.

Das Bild ist am 11. März und noch vor der Corona-Krise entstanden und zeigt Bürgermeisterin Anette Schmidt und Geschäftsführer Werner Fritz (vorne) bei der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung. Mit dabei: Hauptamtsleiter Michael Karle, Christine Döring und Michael Ebert von der Jugendhilfe Creglingen (hinten v.l.n.r.)

Die Schulsozialarbeit in Tauberbischofsheim wird am Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrum Christophorus-Schule sowie an der Riemenschneider-Realschule und am Matthias-Grünewald-Gymnasium angeboten und war bisher in städtischer Hand. Nachdem nun eine der beiden Stellen vakant war, sprachen insbesondere die Vertretungsregelung bei Krankheit und Urlaub, die Erfahrung der Jugendhilfe im wichtigen Bereich der Jugendarbeit sowie die regelmäßige Schulung und Supervision für eine zukünftige Kooperation. Zudem war der Partner Jugendhilfe Creglingen naheliegend, die diese insbesondere im südlichen Main-Tauber-Kreis über jahrelange Erfahrung in der Schulsozialarbeit mit mehreren Kommunen, wie beispielsweise Bad Mergentheim, Weikersheim und Lauda, verfügt.

„Stadt und Gemeinderat sind von dem guten Weg überzeugt, den wir mit dieser Kooperation gehen“, freut sich Bürgermeisterin Anette Schmidt und dankt auch vor allem den Schulleitungen und Lehrkräften, die vorübergehend bis zur Neubesetzung die Aufgaben der Schulsozialarbeit übernommen hatten. Auch der Geschäftsführer der Jugendhilfe, Werner Fritz, freut sich über die Zusammenarbeit: „Wir haben jede Menge Erfahrung, die wir hier in Tauberbischofsheim einbringen können und viele Ideen für eine positive Schulkultur“, so Fritz, „hier können wir den Kommunen einen deutlichen Mehrwert bieten.“

Christine Döring ist seit dem 1. März zu 75 Prozent für die Schulsozialarbeit angestellt. Sie war bereits zuvor in diesem Arbeitsfeld beschäftigt, ist selbst Mutter zweier älterer Kinder und freut sich auf die neuen Aufgaben.
In Kürze soll in Kooperation mit der Caritas Tauberbischofsheim und der Jugendhilfe Creglingen auch das städtische Jugendhaus neu besetzt werden.

Schulsozialarbeit ist eine aufsuchende Form der Jugendsozialarbeit in der „Lebenswelt Schule“ und stellt mit ihrer selbstständigen sozialpädagogischen Arbeit ein wichtiges Bindeglied zwischen Jugendhilfe, Eltern und Schule dar. Sie verfolgt das Ziel, die Ausgrenzung von Kindern und Jugendlichen bzw. die Verschärfung von Problemlagen durch rechtzeitiges Erkennen und angemessenes Reagieren zu vermeiden. Dafür gibt es einen Beirat aus Vertretern des Schulträgers, der beteiligten Schulen, der Eltern, des Jugendamtes und der Jugendhilfe Creglingen e. V., der die Arbeit begleitet.

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