Koldschmidt-Preis der Bürgerstiftung geht an Hannah Brümmer

Bürgermeister Wolfgang Vockel überreichte Hannah Brümmer (m.) den Koldschmidt-Preis. Es gratulierte auch Martina Schlegl, Schulleiterin des Matthias-Grünewald-Gymnasiums (l.).

In jedem Jahr vergibt die Bürgerstiftung den Koldschmidt-Preis an die beste Abiturientin oder den besten Abiturienten in Tauberbischofsheim: Für ein herausragendes Abitur mit dem Traumschnitt von 1,1 erhielt ihn in diesem Jahr nun Hannah Brümmer. Bürgermeister Wolfgang Vockel, Vorstandsvorsitzender der Bürgerstiftung, überreichte die Urkunde und den Scheck in Höhe von 2045 Euro mit den besten Glückwünschen an die Preisträgerin.

Ab Mitte Oktober möchte Hannah Brümmer mit einer Freundin für vier Monate nach Australien reisen, im anschließenden Sommersemester beginnt sie dann ein Pharmaziestudium. Damit kann sie ihre Vorliebe für das Fach Chemie und indirekt die Hilfe für andere Menschen verbinden. Wann sie die USA-Reise antritt, weiß sie noch nicht, besonders gerne möchte sie aber Miami oder Kalifornien besuchen.
 
Der Koldschmidt-Preis wurde in diesem Jahr zum 36. Mal verliehen und ist der höchstdotierte Preis für einen Abiturienten in der Region. Der 1981 in Wien verstorbene, ehemalige Schüler des Matthias-Grünewald-Gymnasiums Paul Koldschmidt hat in seinem Testament auch an die nachfolgenden Schülergenerationen des Gymnasiums gedacht. So wird seit 1987 aus den Zinserträgen seines Vermächtnisses dem besten Abiturienten eines jeden Jahrganges ein Studienaufenthalt in den USA ermöglicht.
Der Koldschmidt-Fonds wurde in voller Höhe in die 1999 gegründete Bürgerstiftung der Stadt eingelegt. Um das ursprüngliche Kapital erhalten zu können, stockt die Bürgerstiftung seit Jahren die Differenz aus dem Zinsertrag des Koldschmidt-Kapitals bis zur bisherigen Höhe des Stipendiums aus ihren sonstigen Erträgen auf.

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