32. Saison der Schlosskonzerte beginnt im September

Das Gershwin-Quartett. Foto: Alex Neroslawsky

Mit einem gewohnt vielseitigen und zwischendurch auch gerne unkonventionellen Programm gehen die Tauberbischofsheimer Schlosskonzerte in die 32. Saison. Bürgermeister Wolfgang Vockel begrüßte Organisator Peter Leicht im Rathaus und dankte ihm für sein neuerliches Engagement.

Die Tauberbischofsheimer Schlosskonzerte bieten wieder hochkarätigen Hörgenuss: Mit der Königsklasse der Kammermusik, dem Streichquartett, beginnt am Samstag, 28. September die neue Reihe. Das Gershwin-Quartett- nicht zum ersten Mal zu Gast auf dem Podium im Rathaussaal- bringt allerdings noch einen ungewöhnlichen Solisten mit: Matthias Schlubeck gilt als führender Spezialist auf der Panflöte. So wird neben Werken des klassischen Repertoires auch folkloristisch geprägte Musik aus dem Balkan zu hören sein.

Am Freitag, 15. November gibt sich Michail Voskresensky, Grandseigneur der russischen Pianistenschule, die Ehre. Als Lehrer und Leiter der Klavierabteilung des Moskauer Tschaikowsky Konservatoriums hat er eine schier unüberschaubare Riege namhafter Pianisten mit mehr als 130 Preisen bei internationalen Wettbewerben ausgebildet. Er beherrscht das gesamte Klavierwerk von Chopin, welches er in 9 aufeinander folgenden Abenden in Moskau aufführte. In Tauberbischofsheim spielt er dessen ausladende h-moll Sonate und die „Patetique“ von Beethoven, über dessen 32 Klaviersonaten er ebenso ständig verfügt. Die herausragende Persönlichkeit dieses Musiker wurde vom japanischen Kaiser im Jahr 2015 durch den Orden „AUFGEHENDE SONNE-GOLDENE STRAHLEN“ gewürdigt.
 
Für das Petersburger Kammerorchester braucht man bei den Tauberbischofsheimer Zuhörern nicht eigens werben. Seine Auftritte waren unverwechselbare Erlebnisse, nicht zuletzt wegen der stets originellen Programmgestaltung. Am Freitag, 7. Februar 2020 kommt es mit Werken von Bach, Schnittke, Saint-Saens, Holst und Paganini. Solist ist der russische Geigenvirtuose Dimitri Berlinsky, jüngster Gewinner des internationalen Paganini Wettbewerbs in Genua und Träger weiterer bedeutender Preise.
Von Genregrenzen haben sich die Tauberbischofsheimer Schlosskonzerte noch nie einengen lassen und das Publikum ist vorbehaltlos mitgegangen. Man erinnere sich nur an die überwältigende Zustimmung zu den Auftritten des Jazz- Vocalensembles „New York Voices“. Noch einen Schritt weiter wagt sich das Angebot von „Voxid“ am Freitag, 27. März. Gewachsen aus der großen Tradition der Leipziger Chorkultur stürmt dieses Vocalquintett die Bühne mit Jazz und Hiphop. Den obligatorischen Beat liefert der Bass per „beat boxing“, jenem virtuosen Drumset- Ersatz durch Stimme und Micro.
 
Das Brückenauer Kammerorchester eröffnet mit Johann Pachelbels berühmten „Canon“ das fünfte Konzert am Freitag, 24. April. Als Solist präsentiert es einen der angesagtesten Trompeter der jungen Generation. Simon Höfele ist aktuell „BBC Radio 3 New Generation Artist“, „New Talent“ bei SWR 2 und Träger des Sonderpreises „U21“, Gewinner des ARD- Musikwettbewerbs und weiterer Auszeichnungen. Zu hören ist er mit barocken Trompetenkonzerten von Albinoni und Johann Georg Neruda. Orchesterwerke des 20. Jahrhunderts von Tansman und Britten bilden dazu den reizvollen Kontrast.
 
„Die Tauberbischofsheimer Schlosskonzerte sind das Highlight in unserem städtischen Kulturprogramm und wir sind sehr dankbar, dass Peter Leicht auch dieses Jahr wieder so tolle Künstler für Tauberbischofsheim gewinnen konnte“, so Bürgermeister Wolfgang Vockel. „Ohne sein Engagement wäre das in dieser Form nicht möglich.“
Konzertkarten und die Abonnements sind ab sofort in der Tourist-Information erhältlich.

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