Informationen zu den anstehenden Eigenmaßnahmen der Wasserversorgung

Hier finden Sie Lagepläne der Ausführungsplanung

Informationen zum Wasserzähler

Die Menge des verbrauchten Trinkwassers wird durch einen Wasserzähler gemessen.
Wir als Wasserversorger sind vom Gesetzgeber (Eichgesetz) verpflichtet die Wasserzähler alle 6 Jahre zu tauschen, somit ist eine genaue Abrechnung gewährleistet.
Der Zählerwechsel wird vom eigenen Personal pünktlich und schnell durchgeführt.
Über einen anstehenden Wechsel werden Sie, falls wir Sie nicht antreffen, schriftlich benachrichtigt.
Sollten Sie solch eine Benachrichtigung in Ihrem Briefkasten vorfinden, bitten wir Sie um telefonische Terminvereinbarung.

Rohrbruchinformationen

Im Leitungsnetz der Stadt Tauberbischofsheim gibt es jährlich zwischen 30 und 40 Rohrbrüche.
Diese Schäden werden durch Mitarbeiter der Wasserversorgung und einer Tiefbaufirma schnell und kompetent behoben.
Für kurzfristige Unterbrechungen der Wasserversorgung und Beeinträchtigungen des Straßenverkehres bitten wir bei diesen Schadensfällen um Verständnis.

Konzeptionen zur Sicherung unserer Wasserversorgung aus eigenen Quellen

Seit 2003 wurden verschiedene Untersuchungen und Konzeptionen zur Sicherung unserer Wasserversorgung aus eigenen Quellen erstellt.
Im Jahre 2008 wurde das Technologiezentrum Wasser Karlsruhe (TZW) als führendes Institut in Deutschland von den Städten und den Gemeinden beauftragt die verschiedenen Rohwässer im Hinblick auf deren Beschaffenheit und Qualität sowie der Möglichkeiten der Aufbereitung und Mischung zu untersuchen. Es wurden insgesamt 216 Parameter untersucht. Darunter befanden sich unter anderem physikalisch-chemische Parameter, Pestizidwirkstoffe sowie abwasserrelevante Störstoffe.
Die Ergebnisse haben gezeigt, dass die Wasserqualität in Tauberbischofsheim aktuell keinen Anlass zur Besorgnis gibt.
Allerdings wurden bei einigen Brunnen mikrobielle Belastungen, Spurenstoffe durch Arzneimittel und Röntgenkontrastmittel sowie ein teilweise erhöhter Nitratwert festgestellt. Auch die Wasserhärte (27 - 33 °dH) führt bei dem Verbraucher zu Problemen durch Kalkablagerungen. Eine Gesundheitsgefährdung durch einen erhöhten Calcium- und Magnesiumgehalt im Wasser gibt es jedoch nicht.
Eine Absicherung des Wasserdargebotes in der Region kann bei Beeinträchtigungen z. B. durch Verunreinigungen bei Hochwasser oder Unfällen (BAB A 81) und zeitweisen Stilllegungen von Brunnen nicht von den einzelnen Gemeinden gewährleistet werden. Ein Verbund der einzelnen Gemeinden kann diese Risiken minimieren und Auswirkungen kompensieren.
In den vergangenen Jahren haben das Ingenieurbüro BaurConsult aus Haßfurt und der Zweckverband Wasserversorgung Nordostwürttemberg (NOW) verschiedene Varianten zur Sicherung der Wasserversorgung unserer Stadt aus eigenen Quellen (Dittigheim, Dittwar und Impfingen) und im Verbund mit den unmittelbaren Nachbargemeinden (Werbach, Külsheim, Grünsfeld, Großrinderfeld, Wittighausen, Lauda-Königshofen) erarbeitet.
Grundlage aller Varianten ist ein Aufbereitungsverfahren mit Ultrafiltration, Aktivkohle, Umkehrosmose, Entsäuerung und Desinfektion.

Ziel der Aufbereitung ist die Reduzierung/Entfernung der Trübstoffe, der mikrobiologischen Belastungen, der Spurenstoffe, des Sulfats, des Nitrats (< 25 mg/L) sowie der Wasserhärte (< 14 °dH).
Die zentrale Aufbereitungsanlage im Stadtteil Dittigheim wird voraussichtlich im 2. Quartal 2018 mit Wasser aus den Brunnen Dittigheim in Betrieb genommen. Je nach Baufortschritt beim Leitungsbau werden sukzessive die Brunnen Dittwar und Impfingen sowie die Wasservorkommen der übrigen Verbandsmitglieder an das Wasserwerk angeschlossen. Erst wenn alle Wasservorkommen angeschlossen sind, kann das Wasser enthärtet werden.
Die folgende Darstellung zeigt ein Verfahrensfließbild der vorgesehenen Aufbereitungsschritte.
 

Kontakt

Stadt Tauberbischofsheim
Marktplatz 8
97941 Tauberbischofsheim
Telefon 09341/803-0
Fax 09341/803-89