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Auswirkungen des Klimawandels auf die lokale Fauna

Weiterführende Informationen - Invasive Arten

Der Klimawandel begünstigt die Ausbreitung invasiver Arten in deutschen Wäldern. Wärmere Temperaturen und längere Vegetationsperioden ermöglichen es nicht-heimischen Pflanzen wie dem Götterbaum oder der Robinie sowie Tieren wie dem Asiatischen Laubholzbockkäfer oder der Spanischen Wegschnecke, sich hier anzusiedeln. Diese Arten verdrängen heimische Pflanzen und Tiere und können das ökologische Gleichgewicht stören. Forstwirtschaft und Naturschutz arbeiten daran, die Ausbreitung invasiver Arten zu kontrollieren, heimische Arten zu stärken und so die Vielfalt unserer Wälder zu bewahren.

Ein schwarzer Asiatischer Laubholzbockkäfer mit weißen Punkten auf einem grünen Blatt. Bildrechte: Doris Hölling.

Kinderecke

Gezeichneter grüner Frosch mit großen Augen hält eine Lupe und betrachtet damit einen Marienkäfer auf einem Blatt.
Comic-Illustration: Eine lächelnde grüne Kröte hält eine große Lupe in der Hand und untersucht damit neugierig einen Marienkäfer, der auf einem Blatt am Boden sitzt.

Audiodatei für Kinder - Unsere Tierwelt im Klimawandel

Alle Informationen in leichter Sprache

Der Klimawandel macht das Wetter wärmer. Das hat Folgen für Tiere und Insekten bei uns.

Einige Tiere haben es schwer:
Bis 2080 könnten ein Drittel der heimischen Amphibien und Insekten verschwinden. Beispielsweise findet der Kuckuck es schwerer, seine Eier in fremde Nester zu legen, weil die anderen Vögel früher brüten.

Einige Tiere haben neue Chancen:
Die Gottesanbeterin kommt ursprünglich aus wärmeren Regionen. Jetzt lebt sie auch bei uns, weil es wärmer wird. Die Mopsfledermaus zieht ihre Jungen in abgestorbenen Bäumen groß. Weil die Fichte unter dem Klimawandel leidet, gibt es mehr abgestorbene Bäume. Wenn Totholz im Wald bleibt, entstehen neue Lebensräume für die Fledermaus.