Auswirkungen des Klimawandels auf die lokale Fauna
Weiterführende Informationen - Invasive Arten
Der Klimawandel begünstigt die Ausbreitung invasiver Arten in deutschen Wäldern. Wärmere Temperaturen und längere Vegetationsperioden ermöglichen es nicht-heimischen Pflanzen wie dem Götterbaum oder der Robinie sowie Tieren wie dem Asiatischen Laubholzbockkäfer oder der Spanischen Wegschnecke, sich hier anzusiedeln. Diese Arten verdrängen heimische Pflanzen und Tiere und können das ökologische Gleichgewicht stören. Forstwirtschaft und Naturschutz arbeiten daran, die Ausbreitung invasiver Arten zu kontrollieren, heimische Arten zu stärken und so die Vielfalt unserer Wälder zu bewahren.
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Der Klimawandel macht das Wetter wärmer. Das hat Folgen für Tiere und Insekten bei uns.
Einige Tiere haben es schwer:
Bis 2080 könnten ein Drittel der heimischen Amphibien und Insekten verschwinden. Beispielsweise findet der Kuckuck es schwerer, seine Eier in fremde Nester zu legen, weil die anderen Vögel früher brüten.
Einige Tiere haben neue Chancen:
Die Gottesanbeterin kommt ursprünglich aus wärmeren Regionen. Jetzt lebt sie auch bei uns, weil es wärmer wird. Die Mopsfledermaus zieht ihre Jungen in abgestorbenen Bäumen groß. Weil die Fichte unter dem Klimawandel leidet, gibt es mehr abgestorbene Bäume. Wenn Totholz im Wald bleibt, entstehen neue Lebensräume für die Fledermaus.

