Stromausfall
Richtig vorbereitet sein auf einen langanhaltenden Stromausfall oder andere Notfälle

Mit dem Beginn des russischen Krieges gegen die Ukraine hat die Aufrechterhaltung der Energieversorgung eine neue Bedeutung gewonnen. Insbesondere bei Vorliegen einer Gasmangellage wird befürchtet, dass es zu einer Überlastung des Stromnetzes mit Zusammenbruch der Stromversorgung kommen könnte. Eine Gefährdung des Stromnetzes besteht auch durch Naturereignisse, Sabotage sowie menschliches und technisches Versagen.
Ein großflächiger Stromausfall ist aus Sicht der Bundesnetzagentur im Winter 2022/2023 und auch für den Winter 2023/2024 äußerst unwahrscheinlich, da das elektrische Energieversorgungssystem mehrfach redundant ausgelegt sei und über zahlreiche Sicherungsmechanismen verfüge, die selbst bei größeren Störungsereignissen einen völligen Zusammenbruch des Übertragungsnetzes verhindern sollen.
Die Sicherungsmechanismen würden kontinuierlich auf ihre Eignung geprüft und bei Bedarf angepasst. Zudem wurden Anstrengungen unternommen, den Strombedarf zu verringern. Die Bundesnetzagentur unterscheidet die beiden folgenden Szenarien:
