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Stadtgeschichte

Die Stadt Tauberbischofsheim blickt auf eine reiche Geschichte zurück, die durch bedeutende Persönlichkeiten wie den Heiligen Bonifatius und seine Nichte Lioba geprägt wurde, die als Schirmherrin der Stadt gilt. Historische Kirchen, die nach ihnen benannt sind, zeugen von diesem Erbe. 

Weitere Einblicke in die Stadtgeschichte bietet der Bildband Stadtchronik „Tauberbischofsheim“ von Franz Gehrig und Hermann Müller, die in der Tourist-Information für 18,- € erhältlich ist.

Stadtchronik

Das 21. Jahrhundert: Tauberbischofsheim heute (2000 bis jetzt)

2026 Jubiläen 65 Jahre Partnerschaft mit Duderstadt und 60 Jahre mit Vitry-le-François
3.-5. Juli 50tes Altstadtfest (nach 2 Ausfällen zu Corona)
50 Jahre Olymische Erfolge unser Fechter
neuer Wohnmobilpark auf dem Laurentiusberg
Fertigstellung MGG nach Generalsanierung
2025 August Freibad-Eröffnung nach Sanierung
10 Jahre Wein am Schloss
Oktober Einweihung Schlosspark, Eberhard Bärthel wird Ehrenbürger
2024 25 Jahre Bürgerstiftung, gegründet 1999
50 Jahre Altstadtfest
Die Naturgruppe der Ev. Kindertagesstätte bezieht Gelände auf dem Laurentiusberg
2023 Erstmals Sportlerehrung
Neue Seniorenwohnanlage Haus Heimberg eröffnet
2022 4-Sterne-Hotel „Das Bischof“ eröffnet
Mai Übergabe des neu gestalteter Sonnenplatzes
2020 weitgehende Einschränkungen durch Corona
Einweihung Riemenschneider-Brunnen sowie Krötenbrunnen am Schlossplatz
Neue Pächter des städtischen Rebguts Edelberg, Familie Grimm aus Külsheim
2019 Bürgermeisterwahl Anette Schmidt wird neues Stadtoberhaupt
Jubiläum 20 Jahre „Lange Nacht der Museums“
Jubiläum 175 Jahre MGV Liederkranz
13.-16.10.2017 Festwochenende 150 Jahre Rathaus Tauberbischofsheim, "50 Jahre plus" Städtepartnerschaft mit Vitry-le-François, Fertigstellung der Sanierung von Fußgängerzone und Marktplatz
06.11.2016 Brand des Dormitoriums
10.09.2013 Der Tauberbischofsheimer Ehrenbürger Dr. Thomas Bach wird in Buenos Aires zum IOC-Präsidenten gewählt
2011 50 Jahre Städtepartnerschaft mit Duderstadt, Niedersachsen 45 Jahre Städtepartnerschaft mit Vitry-le-François, Frankreich
2010 Flugzeugtaufe in Frankfurt: Eine Embraer E190 der Lufthansa City Line wird auf den Namen "Tauberbischofsheim" getauft
2005 1250 Jahre Stadt Tauberbischofsheim 30 Jahre Eingliederung der Gemeinden Distelhausen, Dittwar und Dittigheim
2004 30. Altstadtfest
2001 35 Jahre Partnerschaft mit Vitry-le-François, Marne, Frankreich
40 Jahre Partnerschaft mit Duderstadt im Eichsfeld, Niedersachsen
50 Jahre „Frankenbad“
2000-2001 Bau der „Sporthalle am Wört“

Moderne Entwicklungen (1970 bis 2000)

1999 Altstadtfest 40-jähriges Jubiläum des Beobachtungspanzerartilleriebataillon 121
1998 Neubau der Feuerwache
1996-1999 Industriepark „A 81“, Erschließung des 1. Bauabschnitts
1995 Wohngebiet „Kirschengarten“, erster Spatenstich 50. Feier des Liobafestes
1992 Öffnung der Tiefgarage am Schlossplatz
1991-1992 Bau der Frankenpassage
1989-1990 Bau des Tauberzentrums
1988-1990 Sanierung und Umbau des Dormitoriums zur Unterbringung von Teilen der Stadtverwaltung
Bau der Tauberbrücke (Nordbrücke)
1988 Die Tauberbischofsheimer Fechter erringen bei den XXIV. Olympischen Spielen in Seoul, Südkorea, mit 6 von 16 Medaillen ihren größten Erfolg
300 Jahre Gymnasium Tauberbischofsheim
1986-1989 Renovierung des Rathauses
1986 Tauberbischofsheim wird Olympiastützpunkt
1983 Partnerschaft mit dem Artillerieregiment 12, Kurmainz-Kaserne Tauberbischofsheim, „Großer Zapfenstreich“ auf dem Marktplatz
1982-1985 Sanierung und Umbau des Klosterhofes zur Unterbringung der Stadtverwaltung
1981-1983 Bau der Grünewald-Sporthalle
1975 Eingliederung der Gemeinden Distelhausen, Dittigheim und Dittwar (Abschluss der Gemeindereform)
1973 Schaffung des Main-Tauber-Kreises (Kreisreform)
1972 Eingliederung der Gemeinde Dienstadt (Gemeindereform)
Tauberbischofsheim erhält Autobahn-Anschluss an die A 81
1971 Eingliederung der Gemeinden Hochhausen und Impfingen (Gemeindereform)

Nachkriegszeit und Wirtschaftswunder (1945 bis 1970)

1970 Eröffnung des Tauberfränkischen Landschaftsmuseums im Kurmainzischen Schloss
1966 Partnerschaft mit Vitry-le-François, Marne, Frankreich
1961 Partnerschaft mit Duderstadt im Eichsfeld, Niedersachsen
Verleihung des Rechtes, eine Flagge in den Farben Weiß-Rot und ein Wappen (silberner Topfhelm mit Helmbändern, darüber ein silbernes, siebenspeichiges Rad auf rotem Grund) zu führen
1960 Tauberbischofsheim wird Garnisonsstadt
1959-1961 Bau der Truppenunterkunft auf dem Laurentiusberg
1957-1964 Neubau des Matthias-Grünewald-Gymnasiums
1954-1955 Bau der Festhalle
seit 1954 Fechten in Tauberbischofsheim
1951 Eröffnung des Schwimmbades „Frankenbad“
1945 Besetzung durch amerikanische Truppen

Industrialisierung, Kriege und politische Umbrüche (1900–1945)

1945 Besetzung durch amerikanische Truppen
1910-1914 Neubau der katholischen Stadtkirche St. Martin
1900 Einführung des elektrischen Lichts

Aufklärung, Industrialisierung und der Übergang ins 20. Jahrhundert (1700 bis 1900)

1896 Bau der Wasserleitung
1894-1895 Bau der evangelischen Stadtkirche „Christuskirche“
1890-1891 Bau des „Erzbischöflichen Knaben-Konvikts“ am Fuße des Steinbergs (heute Stammberg)
1868 Übergabe der Taubertalbahn Hochhausen - Wertheim
1867 Eisenbahn in Tauberbischofsheim, Eröffnung der Taubertalbahn Lauda - Hochhausen
1806 Bischofsheim kommt zum neugegründeten Großherzogtum Baden.
1866 Gefecht zwischen württembergischen und preußischen Truppen in und um Tauberbischofsheim
1865-1867 Bau des neuen Rathauses
um 1850 "Tauberbischofsheim“ bürgert sich als Name endgültig ein
1827 Die kath. Pfarrei kommt nach rund 1000jähriger Zugehörigkeit zum Erzbistum Mainz zum neugegründeten Erzbistum Freiburg
1823 Aufhebung des Franziskanerklosters (heute: Klosterhof)
1803 Bischofsheim wird nach mehr als 560jähriger Zugehörigkeit zu Kurmainz dem Fürsten von Leiningen unterstellt.
1719-1722 Bau des Franziskanerklosters

Frühe Neuzeit (1500 bis 1700)

1688 Gründung einer Lateinschule durch die Franziskaner (Vorläuferin des Matthias-Grünewald-Gymnasiums)
1658 Erstmals eine Apotheke (Amtsapotheke) in Bischofsheim nachweisbar
1656-1657 Bau der St.-Lioba-Kirche als Klosterkirche durch die Franziskaner
1631-1635 Bischofsheim unter schwedischer Besatzung
1631 Durchmarsch der kaiserlichen Truppen unter General Tilly. Am 3. November Tilly in Bischofsheim.
1629 Niederlassung der Franziskanermönche in Bischofsheim
1552-1553 Kriegszüge des Markgrafen Albrecht Alkibiades von Brandenburg-Kulmbach: Verlust eines großen Teils der Bischofsheimer Urkunden.
1527 ...Erlass einer neuen Stadtordnung durch Erzbischof Albrecht von Mainz: Verlust der Selbstverwaltung, Auflösung des Neunstädtebundes.
1525 Durch Beteiligung am Bauernkrieg...

Mittelalter (ca. 1200 bis 1500)

1354 Das Hospital Bischofsheim wird urkundlich erwähnt.
1346 Anerkennung des Neunstädtebundes durch den Mainzer Erzbischof Heinrich III.
(Zusammenschluss der Kurmainzischen Städte Aschaffenburg, Miltenberg, Dieburg, Seligenstadt, Amorbach, Buchen, Walldürn, Külsheim und Bischofsheim).
1318 Der Markt Bischofsheim wird urkundlich erwähnt.
um 1278 Baubeginn des Kurmainzischen Schlosses und der Stadtbefestigung
zwischen 1237 und 1245 Verleihung des Stadtrechts
1237 Endgültige Übergabe von Bischofsheim an Kurmainz durch Kaiser Friedrich II.

Frühgeschichte und Gründung (bis ca. 1200)

1180 Bau der Peterskapelle, ältestes Bauwerk der Stadt
1165 Kaiser Friedrich Barbarossa in Bischofsheim
1147 Stauferkönig Konrad III. in Bischofsheim
836 Tauberbischofsheim wird als „Biscofesheim“ in der Lebensbeschreibung der Hl. Lioba erstmals genannt.
um 735 Bonifatius gründet ein Frauenkloster in Bischofsheim und setzt seine Verwandte Lioba als erste Äbtissin ein.
etwa 3000 v. Chr.  und älter Bereits besiedeltes Gebiet (Prähistorische Funde im Tauberfränkischen Landschaftsmuseum im Kurmainzischen Schloss)

Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

Gedenkorte in Tauberbischofsheim