Anette Schmidt übernimmt Vorsitz vom Wasserzweckverband

 

Thomas Maertens, Bürgermeister von Lauda-Königshofen a.D., hat den Vorsitz vom Zweckverband Mittleres Taubertal (wvmt) abgegeben. Einstimmig wurde in der letzten Verbandssitzung Bürgermeisterin Anette Schmidt zur neuen Vorsitzenden gewählt. Der Wechsel an der Spitze wurde notwendig, weil Herr Maertens aus seinem Bürgermeisteramt ausgeschieden ist.

Bild zeigt (v.l.n.r.) Thomas Maertens (bisheriger Verbandsvorsitzender der wvmt), Anette Schmidt (seit 3. Mai Vorsitzende des wvmt), Nadine Krug (Verbandsrechnerin wvmt), Klaus Treutlein (Fachkraft Elektronik) und Klaus Seidenspinner (Geschäftsführer wvmt)

Maertens zieht positive Bilanz

Seit Sommer 2018 hatte Thomas Maertens den Vorsitz inne und zieht eine positiv Bilanz: „Die zuletzt beantragten Fördermittel sind komplett bewilligt worden. Wir können bauen. Die Vorbereitungen für die Anträge, die im September gestellt werden müssen, laufen“. Er würdigt in diesem Zusammenhang die gute Zusammenarbeit im Verbandsteam und deren Leistung.

An dem Wasserversorgungs-Projekt sind neben den Städten Tauberbischofsheim und Lauda-Königshofen auch die Gemeinden Werbach und der Zweckverband Grünbachgruppe mit der Stadt Grünsfeld sowie den Gemeinden Großrinderfeld und Wittighausen beteiligt. Seit Beginn des Vorhabens 2016 wurden rund zwei Drittel der umfangreiche Baumaßnahmen bewilligt. Das infrastrukturelle Projekt hat insgesamt ein Investitionsvolumen von rund 60 bis 64 Millionen Euro. Mit der endgültigen Fertigstellung und Einbindung aller Gemeinden wird bis 2025 gerechnet. Ein wichtiges Etappenziel wurde Ende 2019 mit der Inbetriebnahme des neu errichteten Wasserwerks in Dittigheim erreicht.

Dort fand am Freitag, 8. Mai eine Geschäftsübergabe im kleinen Kreis statt. Anette Schmidt hat den Vorsitz seit 3. Mai angetreten und ist sich der übernommenen Verantwortung bewusst. Erst am vergangenen Dienstag wurde der Wasserhochbehälter auf dem Laurentiusberg, den die Stadt Tauberbischofsheim als Eigenmaßnahme realisiert hat, mit Wasser befüllt. „Das gemeindeübergreifende Gesamtkonzept sichert die Wasserfürsorge für alle. Es wird die Lebens-Qualität der Bürgerinnen und Bürger des Verbandsgebiets enorm verbessern. Sauberes Trinkwasser ist ein hohes Gut. Die dauerhafte Versorgung mit qualitativ hochwertigem Wasser wird für ein Drittel der Kommunen im Landkreis und somit für 40.000 Menschen sicher gestellt.“

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