Gemeinsame Pflanz- und Aufforstungsaktion der Stadtverwaltung

Mitarbeiter pflanzten rund 900 Bäume

Am vergangenen Freitag kamen rund 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung Tauberbischofsheim, einschließlich Bürgermeister Wolfgang Vockel, zu einer freiwilligen Pflanz- und Aufforstungsaktion auf dem Tauberbischofsheimer Laurentiusberg zusammen.

Nach einer Einweisung durch Revierleiter Jochen Hellmuth und seiner Chefin Dagmar Wulfes vom Forstamt des Main-Tauber-Kreises pflanzten alle gemeinsam im städtischen Wald, Gewann Moosig, Hainbuchen und Eichen, insgesamt rund 900 Stück auf einer Fläche von 1000 m².
Jede Kleingruppe nahm sich eine Reihe vor, in der jeweils nach einem Meter ein Baum gesetzt wurde, 725 Eichen und 175 Hainbuchen waren es insgesamt. Hainbuchen sind Bäume zweiter Ordnung und dienen der Schaftpflege (Beschattung der Stämme) der Eichen. Sie werden nicht so hoch wie die Rotbuchen und ergänzen sich so mit den Eichen als Hauptbaumart.
Die Anpflanzung war nötig, da der Vorbestand, ca. 15-jährige Eschen, durch das Eschen-Triebsterben abgestorben waren. Ursächlich dafür war ein Pilz, das sogenannte Eschenstängelbecherchen. Die Sporen infizieren die grünen Blätter und die Pilze verstopfen die Leitungsbahnen der Zweige.

Da der Vorbestand nur aus Eschen bestand, war eine Neupflanzung unausweichlich.
Bürgermeister Wolfgang Vockel dankte anschließend allen Mitarbeitern für den Einsatz trotz der sommerlichen Temperaturen. Der Erfolg der Aktion im Sinne der Nachhaltigkeit und sein wirtschaftlicher Beitrag werden sich in etwa 150 bis 200 Jahren zeigen.
Im Anschluss kamen die Kolleginnen und Kollegen noch zu einer Stärkung im nahegelegenen Café zusammen.

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