Ein Gefühl von Weinig-Qualität in der Innenstadt

Mit dem Aufstellen neuer Bänke wird in Tauberbischofsheim die Stadtsanierung fortgesetzt. Die Holzelemente dafür fertigt der Zulieferer auf Maschinen von Weinig.

Ausbau und Modernisierung der Innenstadt von Tauberbischofsheim schreiten voran. Zu den Vorhaben, die derzeit in der Durchführung sind,  gehört die so genannte „Möblierung“. Vor allem mit der Platzierung von neuen Bänken soll den Passanten das Verweilen in der Stadt so angenehm wie möglich gemacht werden.

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Auf einem in Tauberbischofsheim produzierten Weinig Kehlautomaten diesen Typs werden bei der Firma Runge die Leisten für die Bänke hergestellt. Fotos: Weinig.

Die Bänke sollen sich nicht nur optisch optimal in das Umfeld integrieren, sondern darüber hinaus allen Alters- und Bevölkerungsgruppen passenden Untersatz bieten. Als Material war Holz wegen seiner warmen und edlen Anmutung sowie der ökologischen Qualität konkurrenzlos. Beauftragt wurde die Firma Runge aus dem norddeutschen Bissendorf. Der familiengeführte Betrieb ist der älteste Hersteller von Parkbänken und Stadtmobiliar in Deutschland. Er betreibt neben der Schreinerei noch eine Metallverarbeitung und vertreibt seine individuell gestaltbaren Produkte europaweit. Wichtigster Technologiepartner von Runge ist die Weinig AG aus Tauberbischofsheim. Der Global Player aus dem Taubertal lieferte die Maschinen zur Holzbearbeitung, auf denen derzeit die Bänke für die Stadtmodernisierung gefertigt werden.

Bestellt wurden von der Stadt Tauberbischofsheim insgesamt 16 Bänke. Für die Fußgängerzone ist sowohl eine Version mit 6 cm erhöhter Sitzfläche als auch die Standardvariante vorgesehen, berichtet Tiefbauamtsleiter Zoltan Szlaninka. Auf dem Marktplatz sollen zusätzlich Hockerbänke, eine 4 m lange Doppelbank sowie eine Rundbank aufgestellt werden. Überzeugt hat vor allem die formschöne, ästhetische Gestaltung der Sitzmöbel aus Massivholz auf einer Metallkonstruktion. Runge verwendet für seine selbst entwickelten Design-Modelle zertifiziertes Lärchenholz. Die Leisten bleiben unbeschichtet. Dies entspricht dem Trend und folgt der Logik der Holzfachleute: Während die Lasur durch die mechanische Beanspruchung auf Dauer beschädigt wird und die eindringende Feuchtigkeit den Aufbau unterwandert, erneuert sich naturbelassenes Holz durch die UV-Strahlung immer wieder zur gewollten Vergrauung.
Das Holz für die Bänke durchläuft in Bissendorf einen sorgfältigen Bearbeitungsprozess. Wesentlichen Anteil daran hat Spitzentechnologie aus dem Taubertal. Sowohl der Zuschnitt als auch das vierseitige Aushobeln der verschiedenen Bauelemente erfolgt auf Maschinen der Weinig AG. Die Firma Runge ist seit vielen Jahren zufriedener Kunde des Marktführers bei Maschinen und Anlagen für die Massivholzbearbeitung. Zuletzt wurde im vergangenen Jahr ein Kehlautomat der neuesten Generation des Powermat angeschafft, der im Stammwerk Tauberbischofsheim für die ganze Welt produziert wird.

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„Weinig bietet durchdachte Technik, herausragende Qualität und als ganz wichtigen Punkt einen tollen Service mit schneller Ersatzteilversorgung“, lobt Produktionsleiter Andreas Walther. Er weiß diesen Vorteil besonders zu schätzen. Auch Runge legt großen Wert darauf, seine Kunden auf Dauer zufrieden zu stellen und ist stolz auf die lange Lieferfähigkeit von Ersatzteilen. Es spricht also einiges für die Bänke aus Bissendorf. Ziel ist es, die Bänke bis zur offiziellen Eröffnung am 13. Oktober aufzustellen.

Im Rahmen der Aktion „Unser Tauber. Macht sich. Schön!“ kann für jede einzelne Bank übrigens eine Patenschaft übernommen werden, die mit einer Plakette auf der Rücklehne dokumentiert wird. Die Idee findet großen Anklang in der Bevölkerung. Sechzig Anträge auf Patenschaften für Bänke, ebenso wie für Bäume und Spielgeräte sind schon eingegangen. Für Interessenten heißt es also, sich zu beeilen.