WLAN für alle - Stadt richtet öffentliche Hotspots ein

Im Freibad oder am Stadtstrand liegen und dabei mit den Freunden gratis über das Smartphone, den Laptop oder das Tablet kommunizieren: Das ist pünktlich zu den Sommerferien in Tauberbischofsheim möglich. Am Donnerstag weihten Bürgermeister Wolfgang Vockel gemeinsam mit Walter Innerebner der IT Innerebner GmbH aus Innsbruck, die das Projekt umsetzte, offiziell das neue Gratis-WLAN im Frankenbad ein. Die WLAN-Hotspots wurden zunächst am Wörtplatz, im Frankenbad und am Schlossplatz eingerichtet, Marktplatz und Sonnenplatz folgen jeweils nach der Fertigstellung der Baumaßnahmen.

WLAN

Bürgermeister Wolfgang Vockel mit Walter Innerebner, Michael Schröder (städtische EDV) und Hauptamtsleiter Michael Karle (v.l.n.r.)

Nachdem sich der Gemeinderat Ende Juni für WLAN auf allen hochfrequentierten Plätzen starkgemacht hatte, wurde das Projekt nun zügig umgesetzt. Die Haftung bei Missbrauch liegt ausschließlich bei der IT-Innerebner GmbH.  Bürgermeister Wolfgang Vockel begrüßt den Projektstart: „Wir freuen uns sehr, dass wir ab heute unseren Bürgerinnen und Bürgern und Gästen der Stadt an den wichtigsten Plätzen diesen Service bieten können. Alle Generationen surfen nun gratis im Internet, wenn sie auf den Bus warten oder im Schwimmbad liegen. Sicherlich werden zukünftig auch Einzelhändler und Gastronomen von diesem Projekt profitieren.“

Die Anwendung ist ganz einfach: Man wählt das WLAN-Netz „free-key Tauberbischofsheim“, akzeptiert die AGB im Browser und kann dann direkt loslegen. Nach drei Stunden wird man automatisch ausgeloggt, mit erneutem Akzeptieren der AGB kann der User aber weitere drei Stunden surfen. Bei zusätzlicher Nutzung der „free-key CityApp“ ist es möglich, länger als drei Stunden ohne Zwangstrennung zu surfen.

Die Basis, der Haupteinspeisepunkt, liegt im Gründerzentrum. Hier ist ein Glasfaseranschluss mit bis zu 200 Mbits geschaltet. Dieses Signal wird per Richtfunk an die jeweils zwei Sektorenantennen (Hotspots) übertragen. Durch ein Breitbandmanagement wird die benötigte Bandbreite je nach Gerät und Nutzen berechnet.

Für Sicherheit und Jugendschutz im Netz sorgt ein spezieller Filter. Damit können die Internetzugriffe gezielt gesteuert und unerwünschte Websites gesperrt werden. Der Filter schützt außerdem auch vor illegalen Betätigungen der User sowie Gefährdung durch Viren.