Die Stadtteile der Kreisstadt Tauberbischofsheim

Dienstadt

315 Einwohner,
westlich von Tauberbischofsheim,
im idyllischen Rinderbachtal gelegen

Wappen Dienstadt                                                          
Dienstadt Schulhaus

Dienstadt liegt 4 km westlich der Kernstadt im romantischen Rinderbachtal. 1972 wurde im Zug der Gemeindereform Dienstadt nach Tauberbischofsheim eingemeindet. Das Dorf wurde urkundlich erstmals erwähnt im Jahre 1314 und hieß Distad. Bereits im 14./15.Jahrhundert ging der Ort durch Kauf vollständig in den Besitz des Hospitals von Bischofsheim über. Bis 1803 war es bei Mainz, dann bis 1806 bei Leiningen, anschließend kam es zu Baden.

Die Kirche wurde im 16. Jahrhundert erbaut und ist dem hl. Jakobus geweiht. Bei der Kirche steht ebenfalls der Jakobusbrunnen.

Seit einigen Jahren führt der ausgeschilderte Jakobswanderweg durch Dienstadt nach Königheim. Unterhalb des Friedhofs lädt eine kleine sehenswerte Kapelle zu einem kurzen Gebet ein. Das 1886 erbaute Schulgebäude steht unter Denkmalschutz und wurde durch einen Anbau 1988/89 zum Dorfgemeinschaftshaus erweitert.

Für das kulturelle Leben im Ort sorgen die bestehenden sechs Vereine. Regelmäßige Veranstaltungen und Feste sind das bekannte Jakobifest (letztes Juliwochenende) und die Hexenverbrennung in der Walpurgisnacht (vom 30. April auf den 01. Mai) an der neu errichteten Freizeitanlage am See. Das Gasthaus "Zum deutschen Kaiser" ist seit über 100 Jahren im Familienbesitz und lädt herzlich ein.

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Distelhausen

882 Einwohner,
südlich von Tauberbischofsheim,
am Radweg Liebliches Taubertal gelegen

Wappen Distelhausen                                                                      
Distelhausen

Der rechts der Tauber gelegene Ort wurde etwa um 800 v. Chr. gegründet. Zahlreiche regionale Herrschaften besaßen Zehntrechte in Distelhausen. Die Landeshoheit lag bis 1803 beim Hochstift Würzburg und ab 1806 beim Großherzogtum Baden. Seit 1975 gehört Distelhausen zur Stadt Tauberbischofsheim.

Neben einigen Fachwerkhäusern im Ortskern sowie zahlreichen Bildstöcken sind vor allem die Rokoko Innenausstattung der Pfarrkirche St. Markus sowie die links der Tauber gelegene St. Wolfgang Kapelle sehenswert.

Letztere ist das Ziel einer auf das Jahr 1472 zurückgehenden Reiterprozession. Seit 1935 findet der St. Wolfgang Ritt alljährlich am Pfingstmontag statt und ist der Höhepunkt eines von den örtlichen Vereinen über das Pfingstwochenende veranstalteten Heimatfestes.

Besichtigt werden können das Bauernhofmuseum und die Distelhäuser Brauerei, deren Brauhaus zusammen mit dem kleinen Amtshotel und dem Gasthof Kaiser zur Einkehr einladen.

Neben Sportverein, Musikkapelle und Gesangverein prägen zahlreiche weitere Vereine mit ihren Veranstaltungen das Ortsgeschehen im Jahreslauf.

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Dittigheim

915 Einwohner,
südlich von Tauberbischofsheim,
am Radweg Liebliches Taubertal gelegen

Wappen Dittigheim                                                                       
Dittigheim

Prähistorische Grabfunde aus der Jungsteinzeit belegen, dass der Ort bereits vor 4.000 Jahren besiedelt war.  Die Historie der Dittigheimer Ritter und der Sitz von Adelsgeschlecht während der fränkischen Zeit, sind bis heute sehr bekannt. Die Präsenz lässt sich durch die Jahrhunderte verfolgen. Der letzte Ritter von Dittigheim war Walther von Dietenkein. Er wurde 1351 das erste Mal in einer Würzburger Urkunde erwähnt.

Der letzte nachweisbare Ritter war Peter von Dietenkein, was aus den Urkunden des Bistums Neumünster ersichtlich wurde, da er dort von 1366 bis 1376 Dekan war. Somit starb mit ihm letztendlich das Geschlecht der Dittigheimer Ritter ganz aus.

Sehenswert ist die von Balthasar Neumann 1748-1752 erbaute Barockkirche St. Vitus sowie zahlreich verzierte Bildstöcke.

Dittigheim ist ein bekannter Weinort mit der Lage und Weinsorte Dittigheimer Steinschmätzer. Mit über zehn Vereinen, verschiedenen jährlich wiederkehrenden Veranstaltungen und zwei Gaststätten ist in Dittigheim im Bereich Freizeit und Gastronomie vieles geboten.

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Dittwar
693 Einwohner,
süd-westlich von Tauberbischofsheim,
im Muckbachtal gelegen
Wappen Dittwar                                                                 
Katholische Kirche St. Laurentius im Ortsteil Dittwar

Dittwar wurde bereits um 1100 erstmals erwähnt (Burg Dietebure). Sehenswert ist die Barockkirche St. Laurentius, erbaut 1754. Eine schöne gotische Sakramentsnische aus der Zeit um 1500 ist im Chor eingelassen.

Im Jahr 1669 fanden Kinder aus dem Ort zwei Figuren, Maria und Johannes, in einer Eiche beim Holzsammeln. 1683 wurde über dem Baumstumpf ein Altar der heutigen Kreuzkapelle errichtet. Jährlich an Kreuzauffindung (Mai) und Kreuzerhöhung (September) finden Wallfahrten hinauf zum Kreuzhölzle statt. Weitere Zeugnisse des Glaubens in Dittwar sind über 30 Bildstöcke und Steinkreuze.

Im Rahmen der Flurbereinigung wurde 1977 Dittwar wieder zum Weinort. Im Gewann Ölkuchen wurde eine neue Rebfläche mit 12 Hektar angelegt. Der "Dittwarer Ölkuchen Schwarzriesling" hat dazu beigetragen, Dittwar im weiten Umkreis bekannt zu machen.

Im Jahr 1984 zerstörte ein katastrophales Hochwasser große Teile des Ortskernes. Darauf erfolgte eine große, mit Landesmitteln geförderte, Sanierung. Dadurch  hat das Dorf sehr an Attraktivität gewonnen. Seither veranstalten die Dittwarer Vereine am 3. Wochenende im Juli im idyllischen Mittelort das weit über die Stadtgrenzen bekannte Dittwarer Dorffest.

Sehenswert ist ferner das in der Ortsmitte befindliche Dorfmuseum. Das ehemalige Bauernhaus wird vom Heimat- und Kulturverein Dittwar e.V. unterhalten. Ausgezeichnete Wanderwege laden dazu ein, Dittwar näher kennen zu lernen.

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Hochhausen

695 Einwohner,
nördlich von Tauberbischofsheim,
am Radweg Liebliches Taubertal gelegen

Wappen Hochhausen                                                                           
Grünauer Hof und Kirche im Stadtteil Hochhausen

Hochhausen wurde Ende des 8. Jahrhunderts erstmals urkundlich erwähnt. Wichtige Inhaber von Gütern und Rechten im späten Mittelalter waren neben Kurmainz die Grafen von Wertheim, die Freiherren von Rosenberg als Lehensträger und das Stift Würzburg bzw. die Freiherren Echter von Mespelbrunn. Die Eingemeindung erfolgte 1971.

Neben der bäuerlich geprägten Bebauung des Ortskerns mit der Kirche und ihrem weithin sichtbaren barocken Zwiebelturm sind als Einzelgebäude der „Grünauer Hof", das 1612 erbaute Gasthaus „Zum Engel", die ehemalige Mühle, das Bahnhofsgebäude sowie eine ganze Anzahl stattlicher Gehöfte zu nennen, welche in ihrer Erscheinung allerdings meist durch Eingriffe und Modernisierungsmaßnahmen empfindlich beeinträchtigt sind.

Der Radweg „Liebliches Taubertal", der Hochhausen mit seinen rund 770 Einwohnern durchquert, führt an einem kleinen gemütlichen Landhotel und einem Biergarten sowie an der „weithin charmantesten unter den badischen Tauberbrücken" (Sprotte) vorbei, die mit ihrer Nepomukfigur Hochhausen mit Werbach verbindet.

Neun Vereine sowie der Pfarrgemeinderat und das Altenwerk organisieren zahlreiche Veranstaltungen im Jahresablauf. Sehenswert sind u.a. die zahlreichen Flurdenkmale, die in einer Dokumentation des Obst- und Gartenbauvereins (2. Auflage 2010) beschrieben sind.

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Impfingen

1.023 Einwohner,
nördlich von Tauberbischofsheim gelegen

Wappen Impfingen                                                                             
Der Stadtteil Impfingen im Winter

Impfingen konnte im Jahr 2009 mit einem schönen Fest das 700-jährige Jubiläum der Ortschaft feiern: Im Jahr 1309 wurde Impfingen erstmals urkundlich erwähnt. Zu diesem Jubiläum wurde die schöne Pfarrkirche St. Nikolaus mit sehenswert wertvollen Fresken des Mittelalters neu renoviert.

Für junge Familien mit Kindern ist der Ortsteil besonders attraktiv durch eine schöne, neu sanierte und moderne Grundschule mit Gymnastikhalle, einen neu renovierten Kindergarten sowie Spiel- und Bolzplätze.

Auf einem Bildstock-Rundwanderweg können Sie die schönen, zum Teil erneuerte Bildstöcke besichtigen. Der Heimatverein hat im alten Schulhaus ein kleines Dorfmuseum eingerichtet.

Impfingen bietet mit seinen zehn Vereinen und Organisationen ein sehr aktives Vereinsleben für alle Altersgruppen und Interessen. Das attraktive Baugebiet „Unteres Haubenlöchlein" und „Am Miltenstein" mit Aussicht auf das Taubertal erfreut sich aufgrund seiner Nähe zur Kernstadt reger Nachfrage.

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